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Lenksäulensperren

Lenksäulensperren
"Sehr gute Verarbeitung und
absolut durchdachtes Konzept!"
Matthias U. aus 12621 Berin, 16.05.2023

Allgemein

Die Lenksäulensperren (auch Lenkradsperren oder oder Lenksperren genannt) sind nicht zu verwechseln mit gewöhnlichen Lenkradkrallen und müssen nicht ständig an- und abmontiert werden. Sie sind grundsätzlich mechanische Diebstahlsicherungen, die das Lenken verhindern. Um Gefahren vorzubeugen und Unfälle zu vermeiden, sind sie zusätzlich mit einer elektronischen Einheit ausgestattet, die den Fahrzeugstart verhindert – hierbei wird je nach Fahrzeug die Zündung, der Anlasser, die Kraftstoffzufuhr etc. unterbrochen. Lenksäulensperren werden fest unter/hinter der Lenkradverkleidung mittels Abreiß-Schrauben bzw. -Muttern an vorhandenen Punkten der Karosserie befestigt, sodass Änderungen am Fahrzeug selbst meist nicht vorgenommen werden müssen (mehr Infos).

Lenksäulensperren werden individuell für jedes Fahrzeug entwickelt, da auch bei jedem Fahrzeug unterschiedliche Befestigungsmöglichkeiten in der Nähe der Lenksäule vorhanden sind. Dennoch kann eine Entwicklung dieser Wegfahrsperren grundsätzlich für fast alle PKW, Transporter, Vans, Wohnmobile, Busse sowie LKW erfolgen.

Die Einteilung erfolgt in verschiedene Typen (siehe Übersicht am Ende dieser Seite), je Fahrzeug steht ausschließlich ein Typ zur Auswahl. Die Produktion erfolgt erst nach einer Bestellung, die einen einmalig gefertigten Schließzylinder sowie dazugehörige Schlüssel enthält. Auf Wunsch können auch gleichschließende Schließzylinder für die Kombination mit weiteren Lenksäulensperren, mechanischen Gangschaltungssperren, Laderaumsicherungen, Safe-Boxen, OBD-Sperren oder Motorhaubensperren angefertigt werden.

Vorteile

  • mechanisch, elektrische Sperrung der Lenkung & des Fahrzeugstarts (2 in 1)
  • fest mit der Fahrzeugkarosserie verbunden, kein lästiges An- & Abmontieren nötig
  • schnelle Aktivierung innerhalb Sekunden
  • sicher mittels Abreiß-Schrauben bzw. -Muttern
  • gehärteter Stahl & pulverbeschichtet
  • gekapseltes Sicherheitsschloss
  • TÜV-geprüft & wartungsfrei
  • gesichert gegen Vibrationen, Schlagmethode, Aufbohren, Ziehen & Vereisen
  • 2 Jahre Garantie
Bear-Lock
"Das Schloss ist wirklich
einfach zu bedienen."
Valentin H. aus 58091 Hagen, 05.06.2023

Aufbau

Der Aufbau ist bei allen Typen der Lenksäulensperren ähnlich, denn sie bestehen stets aus einem Hauptteil mit Schloss (Schließzylinder) und Sperrbolzen/-riegel. Die mechanische Sperrung erfolgt auf unterschiedliche Weise: Der Sperrbolzen/-riegel schiebt sich direkt an die Lenksäule oder in ein Gegenstück, welches an der Lenksäule befestigt ist. Die zusätzliche, elektrische Sperrung erfolgt durch Anschluss eines Moduls je nach Fahrzeug zum Beispiel an die Zündung, den Anlasser oder an die Kraftstoffzufuhr. Von außen ist die gesamte Konstruktion nicht sichtbar und wird mittels Abreiß-Schrauben bzw. -Muttern an vorhandenen Punkten des Fahrzeugs befestigt. Nach der Montage ist lediglich der Schließzylinder zur Bedienung von außen erreichbar, deshalb muss bei je nach Lenksäulensperre hierfür manchmal ein 33mm Loch in die Lenkradverkleidung gebohrt werden.

Weitere Informationen zum Aufbau der verschiedenen Typen sind in der Übersicht am Ende dieser Seite zusammengefasst.

Ein unbeabsichtigtes Schließen während der Fahrt ist nicht möglich, der Schlüssel muss aus Sicherheitsgründen vor Antritt der Fahrt vom Schließzylinder abgezogen werden, hierfür muss der beigefügte Warnaufkleber neben dem Schließzylinder an der Lenkradverkleidung angebracht werden. Die Beinfreiheit wird beim Verschieben des Sitzes nicht beeinträchtigt.

Bedienung

Die Bedienung erfordert stets eine ausgeschaltete Zündung und einen der drei mitgelieferten Schlüssel. Während des Vorgangs ist ein leises Klickgeräusch zu hören. Bei der Deaktivierung muss man den Schlüssel in das Schloss stecken und entgegen den Uhrzeigersinn drehen.


Montage

Die Lenksäulensperren werden mittels Abreiß-Schrauben bzw. -Muttern an vorhandene Punkte des Fahrzeugs befestigt (unter/hinter der Lenkradverkleidung), dabei reißen die Anzugsköpfe ab einem bestimmten Drehmoment ab und somit wird die etwaige Manipulation enorm erschwert (mehr Infos). Zuerst müssen sämtliche Verkleidungen mit Sorgfalt ausgebaut werden, erst im Anschluss kann die Wegfahrsperre montiert und justiert werden. Nach der Montage ist lediglich der Schließzylinder zur Bedienung von außen erreichbar, deshalb muss je nach Lenksäulensperre hierfür manchmal ein 33mm Loch in die Lenkradverkleidung gebohrt werden.

An sich dauert die Montage im Regelfall zwischen 2 und 4 Stunden (siehe geschätzte Montagezeit beim jeweiligen Artikel). Die Bestellung und die dazugehörige Montage muss von einem Einbaupartner durchgeführt werden. Sollte sich kein passender Einbaupartner in der Nähe befinden, kann selbstverständlich auch eine selbst gewählte Werkstatt bzw. ein selbst gewähltes Autohaus mit der Montage beauftragt werden. Es ist aber zu beachten, dass Werkstätten und Autohäuser, die keine Einbaupartner sind, die Systeme von Bear-Lock als effektiven Diebstahlschutz eventuell noch nicht kennen.

Die Montagepreise sind bei allen Einbaupartnern, Werkstätten und Autohäusern unterschiedlich (abhängig von Region, Erfahrung und Stundenpreis). Die reinen Montagepreise werden demnach nicht von Bear-Lock festgelegt, daher wird das Vergleichen bzw. Nachfragen empfohlen.

zu den Montagebeispielen >

Sicherheit/Test

Der TÜV SÜD hat die Lenksäulensperren auf "Herz und Nieren" auszugsweise nach ECE-Regelung Nr. 116 erfolgreich geprüft, deren Montage nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen wird. Das TÜV Gutachten kann in der Mediathek eingesehen werden.

Übrigens: Bear-Lock ist aufgenommener Hersteller/Vertreiber in der aktuellen Empfehlungsliste "KFZ-Einbruch-/Diebstahlschutzsysteme" der polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

Die Schließzylinder überstehen auch die bekanntesten Aufbruchmethoden: Vibrationen, Schlagmethode (Bumping/Picking/Hobbs’sches Öffnungsverfahren), Aufbohren, Ziehen und Vereisen. Sowohl Spezialwerkzeug der Autodiebe und auch der sogenannte "Polenschlüssel" haben einfach keine Chance. Zusätzlich reißen die Köpfe der Abreiß-Schrauben bzw. -Muttern bei einem bestimmten Drehmoment ab. Das gekapselte Schloss und die Stifte des Schließzylinders bestehen aus gehärtetem Stahl, um zu verhindern, dass der Schließzylinder aus der Schließeinheit herausgezogen oder aufgebohrt werden kann. Bear-Lock-Schließzylinder sind sehr hochwertig und haben 3,2 Millionen mögliche Schließungen. Übrigens sind die Schlüssel nicht codiert.

Der Dieb macht lieber einen großen Bogen um Fahrzeuge,
die mit einer Diebstahlsicherung von Bear-Lock ausgestattet sind.
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